Das Ziel des Treffens war, dass die beteiligten Organisationen ihre Erfahrungen den Vertretern der zuständigen Ministerien, des Ministeriums für die Entwicklung des ländlichen Raums und des Ministeriums für Volkswirtschaft, vor der informellen Ratssitzung der Umweltminister am 25. und 26. März in Gödöllő mitteilen können. Auf der Veranstaltung waren zahlreiche internationale, aber auch ungarische Organisationen vertreten, unter anderem Greenpeace, der World Wide Fund For Nature (WWF) und die Arbeitsgruppe „Luft“.
Zoltán Illés informierte die Anwesenden über die Vorhaben der ungarischen Ratspräsidentschaft in Bezug auf den Gewässerschutz, der das zentrale Thema des ersten Tages der informellen Ratssitzung sein wird. Der Staatsminister, der für Umwelt- und Naturschutz sowie für Gewässer verantwortlich ist, hob die Bedeutung der Mülltrennung hervor.
Péter Olajos, stellvertretender Staatssekretär für die Förderung der grünen Wirtschaft und für Klima, der in der Vertretung des Ministeriums für Volkswirtschaft teilnahm, sagte, dass die Mitgliedsstaaten auf dem baldigen informellen Treffen der Minister zum ersten Mal ihre Meinung über den so genannten Dekarbonisationsfahrplan äußern könnten, der den Übergang zu einer Wirtschaft mit einer niedrigen Treibhausgasemission bis 2050 festlegt. Péter Olajos erinnerte daran, dass das Abschlussdokument (Schlussfolgerungen des Rates) zur Klimapolitik auf der Ratssitzung zum Umweltschutz am 14. März in Brüssel einstimmig angenommen, und somit der neuen Klimapolitik der Europäischen Unioneine Richtung vorgegeben worden war. Der Politiker betonte, dass die neue europäische klimapolitische Strategie während der ungarischen und der folgenden polnischen Ratspräsidentschaft bis Herbst 2011 ausgearbeitet werden müsse.
