Attila Czene erklärte, dass der Sport zwar eine der jüngsten Kompetenzen der EU sei, dies jedoch nicht bedeuten könne, dass dem Sport keine EU-Fördermittel zuteil würden. In seinen Antworten auf Diskussionsbeiträge von Abgeordneten gab der Staatsminister der seiner Meinung Ausdruck, dass in finanziell knappen Zeiten aus anderen Bereichen Gelder für den Sport umverteilt werden müssten. Wie er anführte, werde es vom Rat geprüft, in welcher Form der Sport zur Entwicklung der EU beitragen könne. Der Sport sei schließlich zum Erreichen von mehreren Zielen geeignet: Er verringere die Ausgrenzung, helfe bei der gesellschaftlichen Integration von benachteiligten Menschen, bei der Wahrung der Gesundheit und bei der Leistungssteigerung.
Seinen Ansichten zufolge ist die Gegenüberstellung des Leistungssports und des Freizeit- oder Seniorensports ein Fehler, da auf gesellschaftlicher Ebene für alle Sportformen ein Bedürfnis vorhanden sei. Im Sport würden herausragende Persönlichkeiten, Vorbilder gebraucht, die dem Nachwuchs und dem Breitensport Inspiration geben. Er betonte auch, dass der Sport nicht nur den Männern gehöre, sondern jedem und jeder – unabhängig von Geschlecht und Alter.